Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Stereotaxie-Hochpräzisionstechnik

Fraktionierte stereotaktische Konformations-Bestrahlungen bieten die Möglichkeit einer verbesserten lokalen Tumorkontrolle bei gleichzeitiger Reduzierung radiogen bedingter Nebenwirkungen. Die Indikationsstellungen erstrecken sich derzeit vorwiegend auf Schädelbasis nahe, irregulär konfigurierte Tumoren, z. B. Keilbeinflügel- Meningeome, Tumoren der Orbita (Optikusscheiden-Meningeome) und Hypophysenadenome

Bestrahlungsplanung

Für die Bestrahlungsplanung wird ein stereotaktisches Rahmensystem mit integrierten Plastikmarkierungen eingesetzt, die auf CT und MR Bildgebung als externe Referenzpunkte erkennbar sind. Hiernach orientiert sich ein dreidimensionales stereotaktisches Koordinatensystem (X, Y, Z). Die volumetrischen Daten aus MR und CT werden in das Bestrahlungsplanungssystem eingegeben. MR und CT Schnitte werden überlagert, um eine kongruente und exakte Zielvolumendefinition zu erreichen. Korrespondierend erfolgt eine Zielvolumen adaptierte Bestimmung der Feldanordnung und korrekte Dosisberechnung für das gesamte Bestrahlungsvolumen. Zur Beurteilung des Bestrahlungsplanes werden zusätzlich Dosis-Volumen-Histogramme und 3 D Darstellung der Felder unter Einsatz von Oberflächenkonturierungen verwandt.

 
Letzte Änderung: 23.06.2009, 14:37 Uhr
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