Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Bestrahlungsplanung

Prinzipiell wird die Bestrahlungsplanung in die medizinische und physikalische Bestrahlungsplanung unterteilt.
Nach Sichtung der Unterlagen und einer genauen Aufarbeitung der Erkrankungskonstellation, die bei den Patienten vorliegen, wird in der Ambulanz über die weiteren Therapiemaßnahmen entschieden. Hierbei wird in 1. Linie das Behandlungsziel, das vorliegende Zielgebiet (beispielsweise das Tumorbett und die benachbarten Lymphknotenstationen) und über die notwendige Dosierung entschieden, die in der Regel von der vorliegenden Tumorlast und dem vorliegenden Gewebstyp bestimmt wird. In den meisten Fällen erfolgt anschließend eine Computertomographie zur Darstellung der zu behandelnden Regionen unter Einschluss der normalen gesunden Organe, wie z. B. des Rückenmarks, der Lungen, des Herzens, der Blase und des Enddarms. Mit diesen Informationen erfolgt anschließend die physikalische Bestrahlungsplanung, die von der medizinischen Physik durchgeführt wird. Der berechnete Bestrahlungsplan wird anschließend in den meisten Fällen am Therapiesimulator umgesetzt. Unterstützend für eine exakte Umsetzung des Bestrahlungsplanes erfolgen üblicherweise im rahmen der konventionellen Simulation auch farbliche Markierungen auf der Patientenoberfläche.
 
Letzte Änderung: 28.01.2010, 11:55 Uhr | Redakteur: WW
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