Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
 Universitätsmedizin Leipzig
Besteht eine Verbrennungsgefahr?
Mit den heutigen Technologien kann im Vergleich zu früher die Strahlenbehandlung im Zielgebiet konzentriert gegeben werden. Durch diese Verfahren wird eine sehr gute Schonung der Haut erreicht. Nicht selten aber entsteht unter der Bestrahlung, vor allem aber bei der Strahlenbehandlung der Mamma und auch bei Tumoren im Kopf-Hals-Bereich eine Hautrötung, zu der sich eine trockene Schuppung gesellt. Diese Hautrötung entspricht nicht der bekannten "Verbrennung". Die "Verbrennungen" werden durch eine zu hohe Temperaturbelastung der Haut erzeugt. Bei der Bestrahlung entstehen keine erhöhten Temperaturen. Demzufolge ist die Hautrötung mit der trockenen Schuppung schmerzlos und erfordert lediglich spezielle Hautpflegemaßnahmen (z. B. Puder, Salben, generell aber eine Schonung der Haut).
Die Einzelheiten der Hautpflege werden mit Ihnen in der Ambulanz ausführlich besprochen.
 
Letzte Änderung: 09.02.2010, 11:06 Uhr | Redakteur: ww
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Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie