Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Sicherheit

Sicherheit der Bestrahlungsgeräte

Die modernen Linearbeschleuniger sind technisch kompliziert aufgebaut und erfordern eine regelmäßige Wartung. Spezielle Maßnahmen zur Qualitätssicherung, die in fest vorgeschriebenen täglichen, wöchentlichen und jährlichen Zeiträumen erfolgen, gewährleisten eine sichere Strahlenbehandlung auf einem gleichbleibend hohen Qualitätsniveau. Diese umfangreichen Qualitätssicherungsmaßnahmen, die vorwiegend von Physikern, im Einzelfall auch von Ingenieuren, durchgeführt werden, gewährleisten für jeden Patienten eine sichere Therapie.

Sicherheit der Bestrahlung

Außerdem sind ähnlich wie in der Luft- und Raumfahrt zusätzliche spezielle Sicherungsmechanismen eingeführt worden, um einen korrekten Therapieablauf sicherzustellen. Hierzu gehört die computergestützte Erfassung der Patientendaten und der Bestrahlungsdaten wie Feldgröße, Einstrahlrichtung, Einzeldosis sowie Enddosis. Vor Inbetriebnahme des Linearbeschleunigers erfolgen zusätzliche Kontrollmessungen. Somit ist bei den modernen Geräten nahezu ausgeschlossen, dass eine fehlerhafte Strahlenbehandlung durchgeführt wird.

Der Therapieplan wird zu Beginn der Bestrahlung mit Verifikationen überprüft. Die geplanten Therapiefelder werden mit einer Röntgenaufnahme verglichen, die mit dem therapeutischen Bestrahlungsfeld gewonnen wurde. Hiernach kann eine Feinabstimmung der Therapiefelder erfolgen. Heute werden zunehmend elektronische Systeme zur Feldverifikation eingesetzte, „Portal imaging".

Darüber hinaus wird jeder Schritt der Strahlenbehandlung genauestens dokumentiert. Mit dieser Dokumentation können auch nach Jahrzehnten Strahlenbehandlungen bis ins Detail nachvollzogen werden.

 
Letzte Änderung: 22.06.2009, 15:23 Uhr
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