Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Konventionelle Lokalisation und Simulation

Der Therapiesimulator ist ein diagnostisches Durchleuchtungsrgerät mit den geometrischen Eigenschaften eines Behandlunsgerätes der Strahlentherapie. Er dient als Hilfsmittel für die exakte therapiegerechte Lagerung des Patienten.

Im Untersuchungsraum der Lokalisation bzw. Simulation werden die Patienten erstmals therapiegerecht gelagert, falls eine bestimmte Lagerung für die Therapieplanung in der Computertomographie erforderlich ist. Die identische Lagerung des Patienten im Verlauf der fraktionierten Bestrahlung ist von entscheidender Bedeutung für die strahlentherapeutische Behandlung.

Bei Patienten mit vorgesehener Kopf-Hals Bestrahlungen wird in den meisten Fällen eine Gesichtsmasken aus thermoplastischem Material angelegt, die bei der Behandlung von Tumoren des Kopf-Hals-Bereiches und Kopfbereiches eingesetzt werden.

Ist eine stereotaktische Einzeitbestrahlung vorgesehen, werden hier die entsprechenden notwendigen Spezialmasken anmodelliert.

Im Mittelpunkt der Lokalisation steht der sogenannte Simulator.

Hierbei handelt es sich um ein Durchleuchtungsgerät, das die identischen geometrischen Eigenschaften aufweist wie ein Bestrahlungsgerät. Das heißt, die Strahlenbehandlung kann mithilfe von konventionellen diagnostischen Röntgenstrahlen simuliert werden. Mit Hilfe dieses Gerätes können Therapiefelder exakt positioniert werden, um eine präzise Radiotherapie zu ermöglichen. Die Definition der Therapiefelder erfolgt unter Zuhilfenahme eines dreidimensionalen Lasersystems. Die Lokalisation befindet sich in der 2. Etage des Gebäudes.

 
Letzte Änderung: 14.04.2015, 11:40 Uhr | Redakteur: WW
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