Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Nachsorge und Anschlussbehandlung

Nach Abschluss der Strahlenbehandlung werden mit der betreuenden Ärztin oder dem betreuenden Arzt die weiteren Schritte besprochen.

Bei Abschluss der Bestrahlung erfolgt üblicherweise eine Kontrolluntersuchung. Hierbei werden das therapeutische Ergebnis, die etwaigen Nebenwirkungen unter Therapie und das weitere Vorgehen besprochen. Hierzu gehören auch die weiteren möglicherweise notwendigen Medikamente, die Hautpflege und Lebensweise. In Einzelfällen kommen zusätzliche Chemotherapien in Frage. Häufig wird ein kurzfristiger Kontrolltermin einberaumt, vor allem dann, wenn bei Abschluss der Radiotherapie Nebenwirkungen festzustellen sind. Die weitere Nachsorge erfolgt interdisziplinär, d. h. in Zusammenarbeit mit den zuweisenden Kollegen. Es erfolgen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, die auch teilweise innerhalb spezieller Behandlungsprotokolle nach bestimmten Rhythmen vorgeschrieben sind. Innerhalb des Nachsorgeprogrammes ist es notwendig, dass der betreuende Radioonkologe den betroffenen Patienten mindestens 1x pro Jahr sieht. Langfristige Therapiefolgen können auch noch nach Jahren auftreten und von Kollegen, die keine radioonkologische Fachausbildung erhalten haben, fehlgedeutet werden. Nicht selten können Rückfälle als Therapiefolge fehlverstanden werden. Ausschließlich der Radioonkologe verfügt über die Ausbildung und Erfahrung, etwaige  Nebenwirkungen rechtzeitig zu erkennen und notwendige Therapiemaßnahmen einzuleiten.

 
Letzte Änderung: 28.01.2010, 11:30 Uhr | Redakteur: WW
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