Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Strahlentherapie

Die Strahlenbehandlung bei Prostatakarzinom hat sich in den letzten 2 Jahrzehnten durchgreifend revolutioniert. Unter Anwendung modernster Technologien können heute hohe Heilungsraten bei niedrigem Nebenwirkungsrisiko erreicht werden.
Der Einsatz der Strahlentherapie konzentriert sich auf folgende Erkrankungsbilder:
  1. Bestrahlung als alleinige Therapiemaßnahme
  2. Bestrahlung nach Operation, wenn die Aufarbeitung des histologischen Materials ein hohes Rückfallrisiko nahe legt.
  3. Bei lokalem Rückfall nach alleiniger Operation (sogenanntes PSA-Rezidiv)

Im Mittelpunkt der Therapieplanung steht die computergestützte Bestrahlungsplanung. Hierbei wird ein dreidimensionaler Volumensatz der Prostataregion gewonnen.

Zum radiotherapeutischen Einsatz kommen:

  1. die Implantation von Jod 125-Seeds
  2. die Bestrahlung von außen in Form hochenergetischer Röntgenstrahlung
  3. Die Einlage von Nadeln in die Prostata, wenn eine alleinige Strahlenbehandlung vorgesehen wird. Diese Behandlung kann als alleinige Therapiemaßnahme durchgeführt werden, in der Mehrheit wird sie jedoch mit einer niedrig dosierteren Strahlenbehandlung von außen kombiniert.
 
Letzte Änderung: 23.06.2009, 11:03 Uhr
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