Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Wann sollte eine Bestrahlung der Beckenlypmphknoten erfolgen?

Bei mittlerem und Hochrisikoprofil liegt eine hohe Wahrscheinlichkeit einer Lymphknotenmetastasierung mit Befall der benachbarten Lymphknotenstationen in der Beckenregion vor. Wir empfehlen in dieser Situation einen eingeschränkten operativen Eingriff mit ausschließlicher Untersuchung einzelner (repräsentativer) Lymphknoten der Beckenregion. Wird ein Befall nachgewiesen wird eine Strahlenbehandlung der Beckenlymphknoten gefolgt von einer Aufsättigung der Prostata empfohlen. Liegt kein befall vor, würde sich die Bestrahlung auf die Prostata konzentrieren. Wird auf diesen Eingriff verzichtet, sollte ebenso eine Bestrahlung der Beckenlymphknoten mit daran anschließender Aufsättigung der Prostataregion. .

Nach Erfahrungen einer europäischen Studie konnte eine Strahlenbehandlung in dieser Form kombiniert mit einer dreijährigen Hormonentzugstherapie sehr gute Ergebnisse erreichen.

 
Letzte Änderung: 23.06.2009, 11:37 Uhr
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